Davos kann als Kongress-, Forschungs-, und Klinikort eine langjährige Tradition aufweisen. Aus dem früheren Kurort entwickelte sich der Forschungsplatz Davos. Das hier erarbeitete Wissen - vor allem auf dem Gebiet der Naturwissenschaft und der Medizin - wurde schon Anfang des 20. Jh. in Kursen weitergegeben.
Insbesondere die medizinischen Fortbildungskurse erfreuen sich seit langem grosser Beliebtheit. Sie führten 1969 zum Bau des Kongresszentrums Davos. International bekannt wurde der Kongressort Davos besonders durch das World Economic Forum (WEF - früher Management Symposium), das seit 1971 jeweils Ende Januar in der Stadt Davos durchgeführt wird. Da sich Davos mehr und mehr zu einem international bekannten und geschätzten Kongressort entwickelte, wurde das Kongresszentrum bereits nach 10 Jahren ausgebaut. Da auch diese Erweiterung den steigenden Teilnehmerzahlen nicht Stand hielt, wurde es 1989 erneut erweitert.
Der Erfolg all dieser Kongresse und die Anforderungen der Veranstalter an die Kongressinfrastruktur machten eine dritte Erweiterung immer dringender. Nachdem eine Studie die Notwendigkeit einer Erweiterung belegte, wurde im November 2007 ein Projektwettbewerb ausgeschrieben, den der bekannte Basler Architekt Heinrich Degelo im Juli 2008 gewann. Am 8. Februar 2009 stimmte der Davoser Souverän dem Baukredit von 37,8 Mio. Franken deutlich zu. Der Spatenstich zum Erweiterungsbau erfolgt am 1. April 2009. Nach nur 20-monatiger Bauzeit wurde das erweiterte Kongresszentrum am 12. November 2010 offiziell eingeweiht und bereits am 26. November 2010 mit dem Jubiläumskongress des Schweizer Verbands der Medizinischen Praxisassistentinnen eröffnet.
Davos erfüllt alle Rahmenbedingungen für medizinische Kongresse in der Schweiz gemäss folgenden Richtlinien:
- Verhaltenskodex der pharmazeutischen Industrie in der Schweiz (Pharmakodex)
- FASMED Code of Business Conduct (für Unternehmen der Medizinaltechnik)
- Richtlinien der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften SAMW
Fact Sheet Kongressstadt Davos inkl. Kodex (PDF 2 MB)









